Windeldermatitis:
5 Tipps zur Behandlung

Pflege und Hautschutz

Wunder Po – was hilft? Eine Windeldermatitis kann für Ihr Baby ziemlich belastend sein. Schließlich juckt die gereizte Haut unangenehm, brennt und kann auch Schmerzen verursachen. Daher ist schnelle Hilfe gefragt. Die richtige Pflege des Windelbereichs und ein wirksamer Hautschutz sind das A & O, um den Ausschlag möglichst rasch wieder in den Griff zu bekommen.

Windeldermatitis: Behandlung im Überblick

Vorgeschädigte Haut ist besonders anfällig für Infektionen mit Pilzen (z. B. Windelsoor) oder Bakterien. Daher ist eine frühzeitige Behandlung wichtig – am besten schon bei den ersten Anzeichen.

Windeldermatitis – was hilft?

Der Windelausschlag lässt sich in der Regel durch einige einfache Maßnahmen gut behandeln. Damit sich die Haut erholen kann, ist es besonders wichtig, weitere schädigende Einflüsse zu vermeiden und die Haut an Babys Po trocken zu halten. Durch häufiges Wickeln können Sie sicherstellen, dass der Kontakt mit Stuhl und Urin möglichst rasch unterbrochen wird. Beim Windelwechsel kommt es auf eine sorgfältige aber sanfte Reinigung der gereizten Babyhaut an. In puncto Reinigungsprodukte gilt die Devise: Weniger ist mehr. Am besten Sie verwenden klares Wasser und ggf. ein geeignetes Öl.

Um die Haut effektiv vor weiteren Reizfaktoren zu schützen und den Heilungsprozess zu fördern, empfehlen viele Kinderärzte die Anwendung einer Zinksalbe im Rahmen der Windeldermatitis-Therapie.

Gut zu wissen:

Mitosyl® N Salbe zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an reinem Zinkoxid aus und hat sich bei wundem und gerötetem Babypo hervorragend bewährt.

Um eine weitere Aufweichung der oberen Hautschichten durch das feucht-warme Klima in der Windel zu vermeiden, sollte das Baby möglichst oft ohne Windel strampeln dürfen. Denn ausreichend Luftkontakt ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, um die Heilung der gereizten Haut zu fördern.

Windeldermatitis: In diesen Fällen ist ein Besuch beim Kinderarzt wichtig

Oft lässt sich die Windeldermatitis gut durch häufiges Wickeln und die Anwendung eines bewährten Hautschutzmittels wie Mitosyl® N Salbe in den Griff bekommen.

In einigen Fällen sollten Sie allerdings Ihren Kinderarzt um Rat fragen, so z. B. wenn:

  • …sich der Ausschlag nicht innerhalb weniger Tage bessert.
  • …wenn es zu Blutungen der Haut kommt.
  • …wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Baby leidet.
  • …wenn sich der Allgemeinzustand Ihres Babys verschlechtert.

Wunder Po – was hilft? 5 Tipps zur Behandlung

Tipp 1: Häufiger Windelwechsel

Um den Kontakt mit Urin und Stuhl möglichst kurz zu halten, sollten Sie Ihr Baby häufig wickeln. Konkret heißt das: Alle zwei bis drei Stunden, wenn schon erste Anzeichen einer Windeldermatitis bestehen. Zusätzlich sollte nach jedem Stuhlgang immer sofort gewickelt werden.
Gut zu wissen: Einmalwindeln enthalten spezielle Gelkerne, die die Feuchtigkeit schnell aufsaugen.

Tipp 2: Reinigung: Gründlich, aber sanft

Bei jedem Wickeln sollten der Windelbereich sorgfältig und behutsam gereinigt werden. Dazu eignet sich am besten lauwarmes Wasser ohne Seifenzusätze. Falls Ihr Kind auf Berührungen sehr empfindlich reagiert, können Sie den Babypo auch kurz unter fließendem Wasser abspülen. Mit speziellen Ölen (z. B. Mandelöl) lassen sich auch Stuhlreste gut entfernen. Wichtig: Bevor Sie die neue Windel anlegen, sollte die Haut vorsichtig mit einem weichen Handtuch trockengetupft werden – dabei die Hautfalten nicht vergessen!

Tipp 3: Mitosyl® N Salbe

Bei wunden und geröteten Babypopos hat sich Mitosyl® N Salbe als Hautschutzmittel hervorragend bewährt. Mitosyl® N Salbe lindert effektiv die angegriffene und entzündete Haut. Der hohe Gehalt an reinem Zinkoxid (27 %) wirkt Entzündungen nachhaltig entgegen und beugt damit dem Fortschreiten der Dermatitis (Hautentzündung) vor. Auch die Wundheilung wird nachweislich gefördert.
Gut zu wissen: Zinkoxid wirkt abdeckend, schützend und sekretbindend, sodass feuchte Hautstellen abgetrocknet werden. Auf diese Weise wird Krankheitserregern wie z. B. Hefepilzen die Grundlage entzogen. Mehr

Tipp 4: „Luftbaden“

Lassen Sie Ihr Baby so oft wie möglich ohne Windel strampeln – auch das „pflegt“ die Haut und hilft dabei, sie zu regenerieren. An kalten Tagen ist ein kleines „Luftbad“ unter der Wärmelampe vor dem Anlegen einer frischen Windel eine gute Alternative.

Tipp 5: Ernährung

Manche Kinder reagieren auf säurehaltige Lebensmittel empfindlich. Durch sie werden Stuhl und Urin sauer und können so Babys Haut reizen. Als kritisch gelten vor allem Zitronen, Orangen, Fruchtsäfte, Tomaten, Paprika und Erdbeeren.
Gut zu wissen: Wenn Sie noch stillen und nach dem Verzehr von sauren Lebensmitteln feststellen, dass der Po Ihres Kindes wund wird, sollten Sie diese Speisen vorerst meiden.

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Pflichttexte:

Mitosyl® N
27% Salbe
Wirkstoff: Zinkoxid. Anw.-geb.: Zur Linderung von leichten oberflächlichen Hautentzündungen, die mit Rötung, Juckreiz oder Brennen einhergehen und z. B. im Hautfalten- oder Windelbereich auftreten können. Zinkoxid wirkt hierbei protektiv und sekretbindend. Warnhinw. u. Vorsichtsmaßn.: Enthält Wollwachsalkohole, Butylhydroxyanisol und Lebertran.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Winthrop Arzneimittel GmbH, 65927 Frankfurt am Main. Mitvertrieb: Zentiva Pharma GmbH, 65927 Frankfurt am Main.
Stand: Januar 2014 (SADE.MITO.16.04.1022)