Wunder Babypo:
6 Risikofaktoren

Feucht-warmes Milieu in der Windel

Die zarte Babyhaut ist unterhalb der Windel gleich mehreren Reizfaktoren ausgesetzt. Das feucht-warme Milieu, das durch Nässe und Körperwärme entsteht, führt dazu, dass die Haut regelrecht aufweicht. Die Folge: Die Haut verliert zunehmend ihre natürliche Barriere-Funktion − sie wird durchlässiger für Reizstoffe und kann Krankheitserreger wie Pilze oder Bakterien nicht mehr optimal abwehren.

Stuhl & Urin

Urin bewirkt bei längerem Hautkontakt, dass der pH-Wert der Haut steigt. Auf diese Weise wird der natürliche Säureschutzmantel der Haut, der normalerweise Krankheitserreger wie Pilze abwehrt, durchlässig für diese und andere Keime. Doch auch das „große Geschäft“ enthält starke Reizfaktoren: So greifen die im Stuhl enthaltenen Verdauungsenzyme die empfindliche Babyhaut zusätzlich an und können die Haut schädigen.
Daher gilt: Nasse Windeln regelmäßig wechseln. Und das Kind sofort nach jedem Stuhlgang wickeln.

Druck und Reibung durch die Windel

Auch mechanische Einflüsse durch schlecht sitzende oder zu enge Windeln können der Haut zusetzen. Reibt, drückt und scheuert das Windelmaterial, können kleinste Verletzungen (Mikroläsionen) entstehen − das ist eine zusätzliche Belastung für die ohnehin schon strapazierte Haut. Achten Sie daher darauf, dass Sie die richtige Windelgröße für Ihr Baby wählen und schließen Sie die Windel nicht zu fest.

Durchfall

Viele Eltern kennen das: Das Baby zahnt und hat zu allem Übel auch noch einen wunden Po. Das ist kein Zufall! Denn beim Zahnen reagieren manche Kinder mit Durchfall. Die im Stuhl enthaltenen Verdauungsenzyme, die die Haut angreifen, sind bei Durchfall besonders aktiv – daher ist das Risiko, dass Babys Po wund wird, besonders hoch.

Saure Lebensmittel

Zitrusfrüchte, Fruchtsäfte, Tomaten oder Erdbeeren – auch säurehaltige Lebensmittel können die Entwicklung einer Windeldermatitis begünstigen. Die Fruchtsäuren werden zum Teil mit dem Stuhl ausgeschieden und können die Haut reizen. Falls Sie noch stillen und beobachten, dass Ihr Kind empfindlich reagiert, sollten Sie für einige Zeit auf diese Lebensmittel verzichten.

Reizstoffe in Pflege- und Reinigungsprodukten

Alkohol, Duftstoffe und Konservierungsmittel – auch manche Seifen und Cremes haben es in sich. Denn diese Inhaltsstoffe zählen ebenfalls zu den typischen Reizfaktoren, die das Wundsein im Windelbereich begünstigen. Die Substanzen können die zarte Haut strapazieren und ihre natürlichen Schutzfunktionen beeinträchtigen. Für die Babypflege sollten Sie daher nur besonders schonende Produkte verwenden und auf eine gute Hautverträglichkeit achten.

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Mitosyl® N
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Wirkstoff: Zinkoxid. Anw.-geb.: Zur Linderung von leichten oberflächlichen Hautentzündungen, die mit Rötung, Juckreiz oder Brennen einhergehen und z. B. im Hautfalten- oder Windelbereich auftreten können. Zinkoxid wirkt hierbei protektiv und sekretbindend. Warnhinw. u. Vorsichtsmaßn.: Enthält Wollwachsalkohole, Butylhydroxyanisol und Lebertran.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Winthrop Arzneimittel GmbH, 65927 Frankfurt am Main. Mitvertrieb: Zentiva Pharma GmbH, 65927 Frankfurt am Main.
Stand: Januar 2014 (SADE.MITO.16.04.1022)